Donnerstag, 11. November 2010

Mario Gomez: Schwule Fußballer sollen sich outen zum 2.

So, hier noch mal zwei interessante Artikel, die ich im Internet gefunden habe :) Handelt nochmal von dem Interview, das Gomez für die Bunte gegeben hat... interessant finde ich beim ersten Artikel die Sichtweise von Tim Wiese und Philipp Lahm.



10.11.2010 12:21 Uhr
Mario Gomez: Schwule Fußballer sollen sich outen

Homosexualität gilt als eines der letzten Tabu-Themen im Profifußball. Bayern-Star und Nationalstürmer Mario Gomez ermutigt nun schwule Fußballer, sich zu outen. "Sie würden dann wie befreit aufspielen", glaubt Gomez.

Bisher gibt es keinen Profi-Fußballer, der sich zu seiner Homosexualität bekannt hat. Dabei gilt es als sicher, dass es schwule Profis gibt.

Mario Gomez hat in einem Interview mit der Zeitschrift Bunte schwule Fußballer aufgemuntert, zu ihrer Sexualität zu stehen. "Wir haben einen schwulen Vizekanzler, der Berliner Bürgermeister ist schwul. Also sollten sich auch Fußballprofis zu ihrer Neigung bekennen", so der Stürmer des FC Bayern München.

Seiner Meinung nach müssten sich diese Profis auch keine Sorgen machen, anschließend im Stadion übermäßig angefeindet zu werden. "Sie würden dann wie befreit aufspielen. Schwulsein ist doch längst kein Tabuthema mehr", ist er überzeugt.

Im Gegensatz dazu hatten sein Mannschaftskollege Philipp Lahm und Werder-Keeper Tim Wiese homosexuellen Profis von einem Outing abgeraten. "Der Spieler, der sich jetzt outen würde, der geht jedes Wochenende vor zigtausend Zuschauern seinem Job nach. Ein Guido Westerwelle spielt nicht jedes Wochenende vor 60.000 Zuschauern Fußball", sagte Lahm den Playboy.

"Der würde von den Fans niedergemacht. Fußball ist trotz der vielen Frauen im Stadion ein Machosport", wurde Wiese im April von der Bunten zitiert.

Quelle


Bei diesem Artikel finde ich vorallem den letzten Absatz sehr interessant!

10.11.2010 00:29:00
Mario Gomez: „Outet euch!“ 

Der Todestag von Robert Enke jährt sich zum ersten Mal und natürlich fragen sich in diesen Tagen auch alle, ob sich seit dem grauenhaften Vorfall am 10. November 2009 eigentlich etwas verändert hat. Tabu-Themen scheinen immer noch zu bestehen, aber nun hat sich ein prominenter deutscher Nationalspieler dafür ausgesprochen, dass sich auch homosexuelle Fußballer outen sollten und nicht weiter in Angst vor der Öffentlichkeit leben müssen.

Mittlerweile ist das Thema nahezu allgegenwärtig im deutschen Profi-Fußball geworden: Wie liberal muss das Sportgeschäft sein? Tabu-Themen wie eine psychische Erkrankung sollen allmählich abgebaut werden und zu diesen Themen zählt sicherlich auch die sexuelle Neigung eines Profis. Noch immer hat sich kein homosexueller Profi zu seinem Privatleben bekannt. Auch die Meinungen gehen in dieser Frage deutlich auseinander. Einige Experten der Branche raten zu einem Outing, andere empfehlen dies lieber nicht. Zu der ersten Gruppe bekannte sich nun der deutsche Nationalspieler Mario Gomez.

„Kein Thema mehr“

Gegenüber der Zeitschrift Bunte er klärte der Stürmer des FC Bayern München, dass er Spielern zu einem Outing raten würde: „Schwulsein ist doch längst kein Tabuthema mehr. Wir haben einen schwulen Vizekanzler, der Berliner Bürgermeister ist schwul. Also sollten sich auch Fußballprofis zu ihrer Neigung bekennen. Sie würden dann wie befreit aufspielen.“ Eine Meinung, die er sicherlich nicht exklusiv hat. Aber in jedem Fall ist es auch nicht die vorherrschende Ansicht. Immer wieder hatten in den letzten Monaten auch Experten von einem Outing abgeraten. Dadurch könnte sich das Leben völlig – auch in eine negative Richtung – verändern. Noch ist sicherlich unklar, wie die Öffentlichkeit auf ein solches Outing reagieren würde.

Schwule Fußballer sind alltäglich

Man darf also gespannt sein, wie sich auch dieses Thema in der Zukunft entwickeln wird. Es ist indes sicher, dass es auch im deutschen Spitzenfußball homosexuelle Profis gibt. In den letzten Jahren hatten sie sich immer wieder anonym in den Medien geäußert. Zudem gibt es einige Sportpsychologen und Soziologen, die den Spielern beratend zur Seite stehen. Sie wollen sich schützen, auf keinen Fall ihre sexuelle Orientierung öffentlich gemacht sehen. Scheinehen gehören dabei zum Alltag dieser Profis. Ein Zustand, der eigentlich im 21. Jahrhundert mehr als nur bedauerlich erscheint...

Quelle

Wir werden sehen, was noch so kommt :) Ich werde auf alle Fälle mal nach der Zeitschrift Ausschau halten und wenn in dem Interview noch etwas Interessantes zu lesen ist, werde ich euch natürlich dran teilhaben lassen ;D

Kommentare:

  1. Homosexualität im Fußball -- Eine Diskussion, die das mediale Interesse geweckt hat. Mehr zum thema auch unter: http://blog.gays.de/?s=Fu%C3%9Fball&x=0&y=0

    AntwortenLöschen
  2. Weshalb fängt der heiße Mario nicht mit seinem Outing an?

    AntwortenLöschen