Dienstag, 28. September 2010

Mephisto - Homosexualität im Fußball :D

Während ich so auf Arbeit saß und Mephisto hörte, kam doch glatt ein Beitrag zu "Homosexualität im Fußball" *///*
Also ist doch nich alle Hoffnung aufgegeben. Immerhin ist das Thema noch so interessant, dass sie es im Radio erläutern :3 Es gab zwar immermal Beiträge im Fernsehen und in Zeitschriften, aber manchmal denkt man ja doch, dass das irgendwann einschläft. Umso beruhigter war ich heut, als ich eben Mephisto gehört hab *lach*
Und da ich das historisch festhalten wollte, hab ich in die Tasten gehauen und die Kerninhalte mitgeschrieben *lol*

♥ Viel  Spaß ♥


Mephisto – 28.09.2010 – 10:35 – Homosexualität im Fußball

Das Coming Out ist für viele Personen im Öffentlichen Leben kein Problem, man siehe Westerwelle und Wowereit.

Aber im Sport, vor allem im Fußball ist es ein Tabu. Warum?

Fußball ist hochemotional, intensiv und körperbetont.
Anderssein ist störend und das basiert vorallem auf alten Klischees.

Schwule sind weiblich, tuntig, verweichlicht, gehören nicht in den Sport.

Und das ist ein großes Problem, denn es werden männliche Attribute abgesprochen und dagegen weibliche zugesprochen. Dabei färbt sich die Sexualität nicht auf den Charakter ab.

Aber Fußball ist hart, ein Kampf, die Spieler müssen sich durchsetzen.

Alle wissen von den Problemen wegen Homosexualität im Fußball, aber wenige engagieren sich dafür, weil man dann schnell selbst verdächtig wird.

Seit ein paar Jahren setzt sich der DFB für Antidiskriminierung ein. Doch die Aufklärung ist schwer.

Das größte Problem ist es, dass man Betroffene schlecht erreicht, ihr Vertrauen nicht gewinnen kann. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit den Vereinen sehr wichtig, um die Beziehung zu den Spielern zu stärken.

Leider ist Homophobie keine Randerscheinung im Fußball, auch in der Sprache ist sie allgegenwärtig. Beschimpfungen wie Schwuchtel verletzten ungemein und so trauen sich Fußballer nicht, sich zu outen.
Und so müssen sich die Fußballer weiter verstecken, die Leistungen werden vielleicht schlechter… aber die Angst vor der Reaktion der Fans und Mitspieler lässt sie diesen Schritt nicht gehen. Würde der Fußballer sich outen, hätte er verloren.

Wenn sich aber ein schwuler Fußballer outen würde, wäre der Hype zwar am Anfang groß, aber würde auch schnell abflauen. Vor allem, wenn es weitere Outings geben würde, würde die Öffentlichkeit es nicht mehr so dramatisieren.

Man ist sich sicher, dass die Aufklärungsarbeit irgendwann Früchte tragen wird. Denn man weiß, schwule Fußballer gibt es nicht wenige. Allein laut Statistik ist jeder 10. Fußballer schwul.

Es gibt einige, da ist man sich sicher. Aber zur Zeit muss man noch weiter raten.

Fakt ist: Der DFB wird sich weiter für Homosexualität einsetzen und den Blick für Homophobie verschärfen.

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